Am 17.01.2007 fand im Gentzschen Treppenhaus des Residenzschloss Weimar der gemeinsame Neujahrsempfang des Netzwerk CIB.Weimar e.V. und des Förderkreis für Bauwerkserhaltung e.V. statt. Über 80 Mitglieder und Freunde folgten der Einladung der Vereine.
Um 19:30 Uhr stimmten Frau Baharova und Herr Lucca - Studenten der Musikhochschule Franz Liszt - den Abend mit einem Stück von Charles de Beriot an. Die Kulisse für das Geigerduo aus Weimar hätte nicht besser gewählt werden können und so setzten die Musiker bereits zu Beginn der Veranstaltung einen Glanzpunkt des Abends.
Herr Prof. H.-J. Bargstädt – Sprecher des Vereins Netzwerk CIB.Weimar e.V. – eröffnete im Anschluß die Veranstaltung mit kurzen einleitenden Worten. Seinen Wünschen nach einem erfolgreich verlaufenden Jahr für die Mitglieder beider Vereine schloß sich sein Nachredner Herr Dipl.-Ing. R. Burkhardt - Vorstand des Förderkreis für Bauwerkserhaltung - in seiner Begrüßungsansprache an.
Im weiteren Verlauf wurde das Wort an Herrn Dr. H.-E. Paulus - Direktor der Stiftung Thürigner Schlösser und Gärten - übergeben. Herr Dr. Paulus erläuterte den Anwesenden seine Wahrnehmung von Denkmälern und eben solchen denkwürdigen und erhaltenswerten Bauwerken wie es das Schloss selbst eines ist. Er begründete aus seiner auch sehr persönlichen Überzeugung die Notwendigkeit, die er in der angemessenen Würdigung dieser Substanz sieht, worin sich ebenso eine Erklärung findet, warum die Stiftung sich mit so starkem Engagement für die Restaurierung des Residenzschlosses Weimar eingesetzt hat.
Zum Abschluß des Programms spielten Frau Baharova und Partner ein Stück von Sergej Prokofjew, mit welchem die Zuhörer in die ehemalige Zufahrt des Schlosses begleitet wurden, um dort bei Sekt und einem kleinen Imbiss zu reden, Kontakte zu pflegen und einen anregenden Abend miteinander zu verbringen. Den Interessierten bot Herr Dipl.-Ing. Jung eine Führung durch das Treppenhaus an, bei welcher er auf die Besonderheiten des Gebäudetraktes aufmerksam machte und die Schritte der Restaurierung erläuterte. Für die Anwesenden war dies ein interessanter Einblick in den sorgfältigen Umgang, dessen die Restaurierung eines denkmalgeschützten Gebäudes bedarf.
Es war ein sehr gelungener Abend, der allen gerade wegen der Einmaligkeit der Kulisse in Erinnerung bleiben wird. Die Veranstalter konnten sich schon am Abend über die vielen positiven und anerkennenden Rückmeldungen der Gäste und Teilnehmer freuen.